❄️ Kälte schwächt beim Pferd oft zuerst die „Mitte“
– also Milz- und Magenenergie aus Sicht der TCM.
Wenn die Mitte geschwächt ist, kann das Pferd Nahrung und Energie nicht mehr gut „verarbeiten“.
Die Folge: Qi und Blut werden nicht ausreichend gebildet – und das gesamte System gerät aus dem Gleichgewicht.
🐕🐴 Woran du eine geschwächte Mitte erkennen kannst:
• weicher Kot oder wiederkehrender Durchfall
• Blähungen, gluckernder Bauch
• Appetitlosigkeit oder Futterunlust
• schnelle Ermüdung
• Gewichtsabnahme trotz guter Fütterung
• „Schwere“ im Körper, Trägheit, wenig Motivation
❄️ Gerade Kälte – von außen oder durch kaltes Futter (auch Wasser!) –
zieht zusammen, verlangsamt die Verdauung
und schwächt die wärmende Kraft der Mitte zusätzlich.
🐕🐎 Unterstützende Maßnahmen für Hund & Pferd
Hier einige bewährte TCM-orientierte Möglichkeiten, um Kälte auszugleichen und die innere Wärme zu stärken:
1. Wärmende Ernährung
Die Ernährung spielt in der TCM eine zentrale Rolle.
Für Hunde (typgerecht angepasst):
• leicht angewärmtes Futter
• gekochtes Rind, Lamm oder Huhn
• Haferflocken, Hirse, Reis
• Kürbis, Süßkartoffel, Karotte
• etwas Ingwer (minimal dosiert!)
• Knochenbrühe/Kraftsuppe in kleinen Mengen (ein Rezept findest du in meinem Blogeintrag vom 24.01.2025)
Für Pferde (typgerecht angepasst):
• warmes Futter
• Hafer (je nach Typ)
• Rübenschnitzel (gut eingeweicht & warm)
• Fenchel- oder Ingwertee übers Futter
• wärmende Kräuter nach individueller Diagnose
2. Schutz vor äußerer Kälte
• angepasste Decken für Pferde
• trockene Liegeflächen
• Schutz vor Zugluft
• nach dem Reiten oder Spaziergang gut abtrocknen
• warme Unterlagen für Hunde im Winter
3. Akupunktur & TCM-Therapie
Akupunktur kann gezielt:
• Kälte ausleiten
• den Qi- und Blutfluss aktivieren
• die Nierenenergie stärken
• die Milzfunktion unterstützen
• die Abwehrenergie (Wei-Qi) aufbauen
Gerade bei chronischen Kälte-Mustern zeigt sich hier oft eine deutliche und nachhaltige Verbesserung.
4. Radionik & energetische Unterstützung
Auf energetischer Ebene lassen sich Kälte-Muster ebenfalls regulieren.
Radionik kann helfen:
• Blockaden zu lösen
• energetische Stagnation zu harmonisieren
• Selbstregulationsprozesse anzuregen
• konstitutionelle Schwächen auszugleichen
5. Bewegung in Wärme
• sanfte, regelmäßige Bewegung
• kein langes Stehen in Kälte oder Nässe
• Aufwärmphase vor Belastung
• langsames Abkühlen danach
🌿 Fazit:
Kälte ist in der TCM kein harmloser Begleiter, sondern ein ernstzunehmender pathogener Faktor.
Wahre Gesundheit bedeutet aus TCM-Sicht nicht, „hart im Nehmen“ zu sein –
sondern in der eigenen Mitte warm, beweglich und im Fluss.
Wenn du dein Tier ganzheitlich begleiten und Kälte-Muster frühzeitig ausgleichen möchtest,
unterstütze ich euch gern mit Akupunktur, TCM, Radionik und individueller energetischer Diagnostik.
❄️🌿 Denn Prävention beginnt dort, wo noch Ruhe ist.
Eine warme, stabile Mitte bedeutet:
bessere Verdauung, mehr Energie, stärkere Abwehrkraft –
und ein Pferd, das sich wieder „rund“ anfühlt.
⚠️ Wichtig:
Auch hier gilt: Nicht jedes Tier braucht Wärme.
Bei echter Hitze, Entzündungen oder Fülle-Zuständen können wärmende Nahrungsmittel das Ungleichgewicht verstärken.
Eine fachkundige Einschätzung ist immer der Schlüssel. Ich begleite euch hier gerne!





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