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Wie Kälte die Mitte schwächt

Gespeichert von Nadine am Fr, 01/30/2026 - 13:26

 

❄️ Kälte schwächt beim Pferd oft zuerst die „Mitte“
– also Milz- und Magenenergie aus Sicht der TCM.

Wenn die Mitte geschwächt ist, kann das Pferd Nahrung und Energie nicht mehr gut „verarbeiten“.
Die Folge: Qi und Blut werden nicht ausreichend gebildet – und das gesamte System gerät aus dem Gleichgewicht.

🐕🐴 Woran du eine geschwächte Mitte erkennen kannst:

• weicher Kot oder wiederkehrender Durchfall
• Blähungen, gluckernder Bauch
• Appetitlosigkeit oder Futterunlust
• schnelle Ermüdung
• Gewichtsabnahme trotz guter Fütterung
• „Schwere“ im Körper, Trägheit, wenig Motivation

❄️ Gerade Kälte – von außen oder durch kaltes Futter (auch Wasser!) –
zieht zusammen, verlangsamt die Verdauung
und schwächt die wärmende Kraft der Mitte zusätzlich.

🐕🐎 Unterstützende Maßnahmen für Hund & Pferd


Hier einige bewährte TCM-orientierte Möglichkeiten, um Kälte auszugleichen und die innere Wärme zu stärken:

1. Wärmende Ernährung


Die Ernährung spielt in der TCM eine zentrale Rolle.


Für Hunde (typgerecht angepasst):


   • leicht angewärmtes Futter
   • gekochtes Rind, Lamm oder Huhn
   • Haferflocken, Hirse, Reis
   • Kürbis, Süßkartoffel, Karotte
   • etwas Ingwer (minimal dosiert!)
   • Knochenbrühe/Kraftsuppe in kleinen Mengen (ein Rezept findest du in meinem Blogeintrag vom 24.01.2025)


Für Pferde (typgerecht angepasst):


   • warmes Futter
   • Hafer (je nach Typ)
   • Rübenschnitzel (gut eingeweicht & warm)
   • Fenchel- oder Ingwertee übers Futter
   • wärmende Kräuter nach individueller Diagnose

2. Schutz vor äußerer Kälte


   • angepasste Decken für Pferde
   • trockene Liegeflächen
   • Schutz vor Zugluft
   • nach dem Reiten oder Spaziergang gut abtrocknen
   • warme Unterlagen für Hunde im Winter

3. Akupunktur & TCM-Therapie


Akupunktur kann gezielt:
   • Kälte ausleiten
   • den Qi- und Blutfluss aktivieren
   • die Nierenenergie stärken
   • die Milzfunktion unterstützen
   • die Abwehrenergie (Wei-Qi) aufbauen
Gerade bei chronischen Kälte-Mustern zeigt sich hier oft eine deutliche und nachhaltige Verbesserung.

4. Radionik & energetische Unterstützung


Auf energetischer Ebene lassen sich Kälte-Muster ebenfalls regulieren.
Radionik kann helfen:
   • Blockaden zu lösen
   • energetische Stagnation zu harmonisieren
   • Selbstregulationsprozesse anzuregen
   • konstitutionelle Schwächen auszugleichen

5. Bewegung in Wärme


   • sanfte, regelmäßige Bewegung
   • kein langes Stehen in Kälte oder Nässe
   • Aufwärmphase vor Belastung
   • langsames Abkühlen danach

🌿 Fazit:


Kälte ist in der TCM kein harmloser Begleiter, sondern ein ernstzunehmender pathogener Faktor.


Wahre Gesundheit bedeutet aus TCM-Sicht nicht, „hart im Nehmen“ zu sein –
sondern in der eigenen Mitte warm, beweglich und im Fluss.


Wenn du dein Tier ganzheitlich begleiten und Kälte-Muster frühzeitig ausgleichen möchtest,
unterstütze ich euch gern mit Akupunktur, TCM, Radionik und individueller energetischer Diagnostik.


❄️🌿 Denn Prävention beginnt dort, wo noch Ruhe ist.


Eine warme, stabile Mitte bedeutet:
bessere Verdauung, mehr Energie, stärkere Abwehrkraft –
und ein Pferd, das sich wieder „rund“ anfühlt.

⚠️ Wichtig:
Auch hier gilt: Nicht jedes Tier braucht Wärme.
Bei echter Hitze, Entzündungen oder Fülle-Zuständen können wärmende Nahrungsmittel das Ungleichgewicht verstärken.
Eine fachkundige Einschätzung ist immer der Schlüssel. Ich begleite euch hier gerne!